The Town Of Machine - selftitled. Reviews
Trust (04.2010)
Betroffenheits Post-Emo trifft auf Lounge-Core. Keine Ahnung, ob es solche Musiker hören, was ihr Umfeld auf dem sie sich so bewegen so rausbringt, aber das ist so uneigenständig wie Ringel Polo-Shirts von Neckermann tragen. Jedoch hübsch augemacht mit Inserts & Co. Joachim
Ox (04.2010)
Ex-Mitglieder der vererblichen Formationen Jet Black und Mallorys Last Dance haben sich als The Town Of Machine zusammengetan und legen nun diese 7" als ersten Release vor. Die beiden darauf zu hörenden Songs lassen sich einwandfrei in die Screamo-Ecke schieben; Screamo, so wie er etwa zur Mitte bis zum Ende der 1990er Jahre gespielt wurde und also noch nicht Kajal, Röhrenjeans und Hochglanzkacke, sondern Wut und Herzblut meinte. Das nach dem Ende der Zivilisation in Jim Jarmuschs "Dead Man" benannte Quartett orientiert sich zweifellos an Bands wie Saetia, Portraits Of Past und Tidal, zelebriert also musikalischen Rckgriff, bleibt lediglich Wiederholung. Ist mir ehrlich gesagt dann aber doch wesentlich lieber als irgendwelche seelenlosen Modekaspereien. Wer was Frisches sucht, braucht hier nicht weiter suchen, Fans der Genres können aber bedenkenlos ihre Vinyl-Sammlung aufstocken. Konstantin Hanke
Green Hell (03.2010)
Neuster Streich auf dem Qualitätslabel Unterm Durchschnitt. Andreas sammelt sich so langsam die jungen deutschen Emo Talente zusammen, um demnächst die totale Vorherrschaft zu erlangen. Die vier Jungs aus Bremen, alle schon bekannt von Jet Black, passen neben Katzenstreik auch schön ins UD Boot - machen sie doch emotionalen Screamo, der stellenweise an frühe Yage und natürlich an Jet Black erinnert. Es rumpelt hier etwas, es leidet dort etwas - schön gemacht!
Sallys (03.2010)
Eine liebevoll gefaltete 7? + CD kommt von den Bremern The Town Of Machine. Verknotet aus den Vorgängerbands Jet Black und Mallorys Last Dance haben auch The Town Of Machine mit einem Gläschen Screamo und Hardcore gegurgelt, damit ihre Songs auch ordentlich Blut spucken. Verdünnt wird das Gemetzel mit Pathos und sehnsuchtstrunkenen Texten, was ?The Town Of Machine? (Unterm Durchschnitt) zu einem eindrucksvollen Minidebüt macht. Rico Suave
Locked Groove (02.2010)
Fuck. Ich glaubs nicht. Ich habe garde die Town of Machine Platte besprochen und das alles wieder ausversehen gelöscht. Egal, war auch nicht so gut. Ich versuchs nochmal. Also Town of Machine ist die Nachfolgeband von Jet Black. Jet Black waren für mich persönlich ziemlich wichtig, deswegen sind die Erwartungen an die Nachfolgeband ja immer riesig und mensch läuft Gefahr enttäuscht zu werden. Wurde ich hiermit aber nicht. Dafür klingen The Town of Machine doch zu sehr nach Jet Black ohne aber stehenzubleiben oder zu kopieren. Hier wird viel weniger geschrienen. Der Gesang ist viel klarer. Es wird tatsächlich gesungen. Auch die Musik ist irgendwie Postrockiger geworden. Leider nur 2 Songs die Lust auf mehr machen. Rausgekommen ist die Plate beim unterdurchschnitt (http://www.untermdurchschnitt.de/).Und live zu sehen ist die Band auch und zwar hier.
Flight 13 (02.2010)
Machen da weiter, wo Jet Black einst aufhörten: melodische, unverzerrte Gitarrenfiguren umspielen die ruhigeren Songparts, in den Refrains türmen sich noisige Gitarrenschichten meterhoch auf, und der Gesang kippt in raue Schreie um. ToM schliessen mit ihrem selbstbetitelten Debüt perfekt die Lücke, die Bands wie Jet Black oder Yage hinterliessen. EP im wunderschönen 4c-Gatefold-Cover, mit CD-R (3 remasterte Songs vom ersten Demo) im speziell gefaltetem Lyricsheet

